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Grundlagen Sinnvoll Wirtschaften

Universell soziale Firmen-DNA

10.04.2018 · Franziska Köppe | madiko

Jede Geschäftsidee, jede Organisation, jeder Prozess wird erst durch Menschen lebendig. Mit dem universell sozialen Unternehmensmodell – der Firmen-DNA – beschreibt Gebhard Borck die grundlegenden Zusammenhänge von Unternehmen.

So wachsen im Code der Firmen-DNA immerfort zwei Stränge zusammen: die Firma (als System) und die Menschen. Jeder Strang entsteht aus verschiedenen Bausteinen. Mittig koppeln die Stränge aneinander an. Dieser Kopplungs-Modus ist, was die Verbindung zwischen den Menschen zu ihrer Firma herstellt und dem Gesamtsystem Zusammenhalt gibt.

Die Firmen-DNA in ihrer Reinform ist ein essenziell betriebswirtschaftliches Modell. Es ermöglicht dem Anwender, zwischen Ausprägungen unterschiedlicher Ansätze und Weltbilder unterscheiden zu können. Selbst wenn einzelne Bausteine des Modells in der unternehmerischen Praxis anders benannt werden, bleibt die elementare Funktionsweise des Konzepts unberührt.

Zentrale Grundannahmen

Die Ausgestaltung der systemischen Seite der Firmen-DNA spielt eine entscheidende Rolle, ob und wie viel Intelligenz, Resilienz, Antifragilität, Sinn, Flexibilität sowie Treue im Gesamt-Gefüge der Firmen-DNA entsteht. Gebhard Borck bedient sich in seinem Denkmodell bewusst der Metapher der biologischen DNA.

Gebhard Borck

Das Bild zieht willentlich Vergleiche zur biologischen DNA-Darstellung. Dabei ist mir völlig klar, dass ich hier einen biologisch klar definierten Begriff als Metapher nutze, von dem mein Denkwerkzeug erheblich abweicht. Die wohl größte Übereinstimmung findet sich in der Annahme, dass es ebenso wenig zwei identische Firmen gibt, wie keine zwei völlig gleiche Lebewesen existieren. Mit dem Begriff beabsichtige ich, Arbeit wieder als etwas urmenschliches zu begreifen. Die Anwendung der Firmen-DNA zeigt, dass ich diesen Wunsch mit einer Vielzahl von Mitarbeitern in Unternehmen teile.

Gebhard Borck

GB Kommunikation GmbH