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Sinnvoll Wirtschaften: Freiheit

für Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

29.12.2018 · Franziska Köppe | madiko

Grundlagen Sinnvoll Wirtschaften / Weltbild& Menschenbild: Freiheit

Im Allgemeinen wird Freiheit (lateinisch libertas) verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen, entscheiden und eigenverantwortlich handeln zu können. Dabei versetzen wir das Individuum in einen Zustand der Autonomie, die lediglich darin ihre Begrenzung findet, als dass sie die allgemeinen Menschenrechte oder die im Grundgesetz konstituierten Grundrechte (anderer) verletzen würde.

Grundprinzipien von Freiheit

Die Philosophen unterscheiden unterschiedliche Formen von Freiheit:

Wahlmöglichkeiten im Handeln,
um “das Gute an sich” zu erreichen

Sokrates (469 … 399 v. Chr.) / Platon (428/ … 348/347 v. Chr.)

Sokrates und Platon vertraten die Auffassung, dass Freiheit durch Wahlmöglichkeiten im Handeln begründet wird. Ein freier Mensch wählt nicht irgendetwas Gutes, sondern “das Gute an sich”. Was dieses “Gute an sich” ist, erkennt die Person mit der Vernunft.

Freiheit als
konkretes Wählen-Können

Aristoteles (384 … 322 v. Chr.)

Aristoteles definierte Freiheit als Selbstursächlichkeit. Frei ist derjenige, der sein Handeln aus sich hervorgehen lässt und es sich als letzter Ursache zulastet. Diese Selbstursächlichkeit hat drei Charakteristika: Freiheit von Zwang, Spontanität und Urteil.

Jeder Mensch ist in der Entfaltung seiner Freiheit eingeschränkt durch äußere (z. B. Sachzwänge) oder innere (z.B. Angst) “Fremdbestimmung”. Freiheit von Zwang bedeutet daher: Ein freier Mensch ist nicht durch äußere Verhältnisse daran gehindert zu tun, was er will. Obwohl der Willensakt von einer Kette von Ursachen bestimmt ist, ist er frei zu tun, was er will.

Mit Spontanität der Freiheit bezeichnet man jene Art des Menschen, wie er selbst sein Leben führen möchte. Diese Spontanität ist eingebettet in Verantwortung und Gewissensstrenge. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.

Die Freiheit des Urteils liegt in der Erkenntnis der Ziele und Wege menschlichen Handelns. Durch diese Erkenntnis erst werden die Handlungen zu unseren eigenen Taten. Fehlt sie oder ist sie nur bruchstückhaft vorhanden, sind wir keine “Spieler”, sondern “Spielball”.

Hinweis in eigener Sache
Zukünftig werde ich den Begriff der “Freiheit” aus philosophischer Sicht näher erarbeiten — und auch auf meine Sicht aus “Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft” eingehen. Ich werde dabei Bezug nehmen auf die Gedanken von Descartes, Hume, Kant, Viktor E. Frankl. Bitte habe noch etwas Geduld und schau bald wieder hier vorbei. :-)


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