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EnjoyWork LeseLust: Alle Macht für niemand, Aufbruch der Unternehmensdemokraten. Foto: copy Dr. Andreas Zeuch / Murmann Publishers GmbH

Alle Macht für niemand

Aufbruch der Unternehmensdemokraten

  Dr. Andreas Zeuch


2015-09-08 · Murmann Publishers GmbH

Über das Buch

Wieso macht Demokratie vor den Toren der Mehrzahl der Unternehmen halt? Dabei ist erwiesen, dass in Mitbestimmung und Mitgestaltung das Potenzial für höhere Arbeitszufriedenheit, Motivation, bessere Arbeitsqualität und Leistung steckt. Dr. Andreas Zeuch reflektiert das Für und Wider von Unternehmensdemokratie. Anhand exklusiv recherchierter Fallbesipiele zeigt er auf, wie effizient und erfolgreich Unternehmen mithilfe ihrer individuell gestalteten Demokratie wirtschaften. Ergänzend stellt er Methoden und Werkzeuge vor, Schritt für Schritt die eigene Form erfolgreich umzusetzen.

Empfehlenswert ist ebenso der Blog zum Buch:
unternehmensdemokraten.de

Weiterlesen: Stimmen zum Buch und Rezensionen

Inhaltsverzeichnis

TEIL 1_Provokation

  • Mehr Wert!
  • In welcher Welt wollen Sie leben?
  • Arbeit als Demokratielabor
  • Unternehmensdemokratie. Eine Landkarte

TEIL 2_Inspiration

  • Auf den Kopf gestellt.
    Eine Bank wird durch Rückbesinnung zu einem neuen Finanzdienstleister
  • Unternehmensdemokratie: q.e.d.
    Ein Autohaus lebt seit Jahrzehnten erfolgreich demokratische Grundrechte
  • Evolution der Revolution.
    Ein Softwareunternehmen erneuert das Managementbetriebssystem
  • Rundum bunt.
    Eine Farbenfabrik steuert sich durch Sinnkopplung
  • Vom Glück inspiriert.
    Eine Hotel- und Freizeitkette stellt das Wohlbefinden aller Mitarbeiter in den MIttelpunkt
  • Mitbestimmt gesund.
    Ein Weißblechhersteller entwickelt demokratisch sein Gesundheitsmanagement
  • Anfang und Ende.
    Von der Gründung einer demokratischen Bank und dem Demokratierückbau eines Solarherstellers
  • Quer durch den Garten.
    Drei Unternehmen und ein Genossenschaftsdachverband
  • Elf Thesen für Unternehmensdemokraten im Aufbruch

Teil 3_Aktion

  • Eine Frage der Haltung.
    Instrumente und Methoden
  • Aufbruch.
    Der Anfang einer neuen Ära

Dank
Anhang

Praxisbeispiele im Buch

Das Buch enthält insgesamt 12 Fallbeispiele. Davon basieren 8 auf den Recherchen vor Ort durch Andreas Zeuch: Interviews mit Geschäftsführern, Vorständen, Betriebsräten und Mitarbeitern. Die Größe der portraitierten Unternehmen liegt zwischen 90 und rund 2400 MitarbeiterInnen. Sie kommen aus unterschiedlichen Branchen:

  • Automotive
  • Chemie
  • Finanzdienstleistung
  • Hotellerie
  • Metallindustrie
  • Softwareentwicklung

4 weitere Fälle runden das Bild in Ergänzung zu den vorherigen 8 Fällen ab. Zudem publiziert Andreas in seinem Blog weitere Fallbeispiele Unternehmensdemokraten.

Bibliografische Informationen
Buchtitel Alle Macht für niemand
Untertitel Aufbruch der Unternehmensdemokraten
Autor*innen    Dr. Andreas Zeuch
Erstveröffentlichung 2015-09-08
Auflage 1. Auflage
Copyrights Dr. Andreas Zeuch
Verlag Murmann Publishers GmbH
ISBN gebundene Ausgabe 9783867744751
ISBN E-Book: EPUB 9783867744904
ISBN E-Book: kindle / ASIN B015Y3KU66
Anzahl Seiten 264
Sprache Deutsch

letztes update: 16.08.2018

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Über die Urheber

Portrait Dr. Andreas Zeuch
Dr. Andreas Zeuch

Autor

Andreas Zeuch begleitet und unterstützt seit 2003 als selbstständiger Berater, Trainer, Coach und Autor Organisationen. Anfänglich lag der Schwerpunkt auf der Professionalisierung individueller EntscheidungsKompetenzen, organisationaler EntscheidungsKultur und des operativen EntscheidungsDesigns.

Daraus entwickelte sich der Fokus „Unternehmensdemokratie“: Wie können Organisationen zum Vorteil für alle beteiligten „Arbeitgeber und -nehmer“ sowie alle weiteren Stakeholder demokratisch(er) organisiert werden?

Seinen Doktorgrad „Dr. rer. soc.“ erlangte Andreas 2003 mit seiner Dissertation zum Training professioneller Intuition. Weiterhin ist er zertifizierter Dialog-Begleiter, NLP-Trainer und hat diverse Aus- und Weiterbildungen zu Systemischer Beratung, Organisationsaufstellung und Projekt-Management abgeschlossen.

Seit 2018 ist er Teil des priomy-Teams, ein Unternehmen, das selbst auf Unternehmensdemokratie setzt.

Darüber hinaus leitet er ein Unternehmenstheater, in dem er gemeinsam mit der Truppe die Vorzüge von ausgearbeiteten Inszenierungen und Improvisationstheater nutzt. Dieses Vorgehen ist für Großgruppenveranstaltungen bei Transformationsprozessen äußerst nützlich, insbesondere um emotional schwierige Themen erfolgreich zu bearbeiten.

Stimmen zum Buch

Andreas Zeuch beleuchtet anhand spannender Fallbeispiele, was Unternehmensdemokratie ist, wie sie konkret umgesetzt wird und welche Praktiken sich als erfolgreich erwiesen haben. Er stellt dabei einen ganzen Reigen von Methoden und Werkzeugen vor, die dazu beitragen, Unternehmensdemokratie Schritt für Schritt strategisch erfolgreich umzusetzen.

Prof. Dr. Lutz Becker

Studiendekan Sustainabel Marketing und Leadership,
Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH

Andreas Zeuch rüttelt an alten Glaubenssätzen. Er macht durch seine anschauliche Sprache und die Sammlung konkreter Handlungsmöglichkeiten Lust, die ersten Schritte in Richtung Partizipation und Selbstorganisation gleich zu gehen, vergisst aber auch nicht, Schattenseiten und mögliches Scheitern zu beleuchten. Ein tolles Buch für bereits Inspirierte aber auch für Zweifler.

Eva Kleinferchner

Pädagogin und Organisationsentwicklerin,
blueLAB OG

Eine Steilvorlage für Unternehmer und Führungskräfte, die gedankliche und praktische Schritte in eine neue Epoche der Unternehmensorganisation wagen. Immer wieder polarisierend, aber mit viel Substanz portraitiert Andreas Zeuch den Aufbruch der Unternehmensdemokraten und liefert dabei einen wertvollen Beitrag zu Strategie und Demokratie.

Prof. Dr. Dirk Nicolas Wagner

Geschäftsführer,
Karlshochschule Management Institut GmbH

Mut machende Lektüre für alle, die ihre demokratischen Werte nicht am Firmentor abgeben möchten

In „Alle Macht für Niemand“ bietet Andres Zeuch „Provokation, Inspiration und Aktion“ zur Demokratisierung im Unternehmen. Das Buch richtet sich an mutige Umdenker und Kulturentwickler in Unternehmen. Er beginnt mit der Berechnung „was unsere Wirtschaft die Demotivation infolge mangelnder Mitbestimmung kostet“ und kommt dabei auf einen Betrag von 1,3 Billionen Euro im Zeitraum 2001 – 2013.

Diese „Provokation“ finde ich wenig überzeugend, denn schon aufgrund statistischer Schwierigkeiten, auf die Zeuch auch eingeht, scheint mir solch eine Zahl fast beliebig und daher wenig aussagekräftig. Vor allem jedoch führt diese Berechnung am eigentlichen Geist des Buchs vorbei, denn wie Zeuch später in den „Elf Thesen für Unternehmensdemokraten“ schreibt:
“Demokratie ist ein Wert an sich. Sie ist kein alleiniges Mittel zum Zweck der Gewinnmaximierung.”

Diesen demokratischen Geist beschreibt der Autor anschaulich im Kapitel „Inspiration“, das den größten und anregendsten Teil des Buchs ausmacht. Es werden acht Unternehmen aus sehr unterschiedlichen Sektoren vorgestellt, die teils schon Jahrzehnte erfolgreich demokratisch geführt werden (Hoppmann Autowelt, Haufe-umantis), andere stehen noch in den Anfängen (Volksbank Heilbronn, Farbenwerke Wunsiedel, Upstalsboom Hotel), oder befinden sich gerade in Gründung (Bank für Gemeinwohl). Und natürlich schützt auch eine partnerschaftliche Unternehmensführung nicht vor dem Scheitern, was am Beispiel eines Solartechnik-Unternehmens gezeigt wird.

Im dritten Teil „Aktion“ geht Andreas Zeuch auf einige Methoden für eine partizipative Entscheidungsstruktur in Unternehmen ein wie den Dialog, Systemisches Konsensieren, Open Space, „Unternehmenstheater oder die Soziokratie. Dieses Kapitel beginnt mit der wichtigen Warnung, dass jede Methode an sich auch autokratisch eingesetzt werden kann, belässt es jedoch bei diesem Hinweis und geht dann auf die Methoden ein. Das Thema „Haltung“ hätte ich für die Zielgruppe des Buchs für wichtiger erachtet als die Darstellung der Instrumente. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Gestaltungsprozess hin zu einem demokratischen Unternehmen ist entscheidender als die Frage nach der richtigen Methode, dies belegen auch die Unternehmensbeispiele, die alle sehr individuelle Wege entwickelt haben.

Insgesamt ist „Alle Macht für niemand“ eine anregende, Mut machende Lektüre für Unternehmer und Führungskräfte, die ihr demokratischens Werteverständnis nicht am Firmentor abgeben möchten.

Markus Fischer

Geschäftsführer,
Kultur wandeln – Mensch und Wirtschaft im Einklang

Weitere Publikationen
zu Unternehmensdemokratie

Grundlagen Sinnvoll Wirtschaften

Wie können wir Unternehmen demokratisch gestalten und steuern?

Organisationale Demokratie ist davon gekennzeichnet, dass Mitarbeiter durch Partizipation Einfluss auf Entscheidungen nehmen und die Beschlüsse autonom verwirklichen können. Neben der aktiven Beteiligung an Entscheidungsprozessen und der selbstorganisierten Umsetzung geht es auch um finanzielle Teilhabe.

Unternehmensdemokratie

Fachbeiträge zu Unternehmensdemokratie

Arbeitsorganisation - Konzepte neu interpretiert

Blogperlen EnjoyWork opus 1: Es ist mir in den letzten Jahren zur Gewohnheit geworden, regelmäßig die Blogosphäre nach Beiträgen zum Thema Lebens- und Arbeitswelten zu durchforsten. So entdeckte ich schon manchen Schatz. Häufige, wenngleich nicht alleinige Basis ist Twitter. Ich mag das Geben und Nehmen, das dort in unseren Kreisen vorherrscht und beteilige mich daran gern. Nun hat Twitter – wie jedes andere Social Media-Tool auch – die Angewohnheit, dass mit der Zeit die Links in der Historie verschwinden. Ich wage daher für uns ein neues Format.

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Veröffentlicht: 10.03.2017

Beteiligung von Mitarbeitern: Zwischen Diktatur und Demokratie

In Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft ist das Einbeziehen von Mitarbeitern der Schlüssel zum Erfolg. Er verspricht Sinn für die Arbeit. Er steht für Motivation und Identifikation mit der Firma. Was als Wundermittel daher kommt, straft die Praxis oftmals Lügen. Entweder kommt die Beteiligung über die Befragung nicht hinaus oder die Umsetzungskraft verebbt in Endlos-Debatten. Behalten die Kritiker von Unternehmensdemokratie Recht? Ich sprach mit Gebhard Borck, wie viel Diktatur selbstgesteuerte Firmen heute und zukünftig brauchen, wollen sie der Dynamik und Komplexität des Alltags begegnen.

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Veröffentlicht: 29.09.2016

Selbstorganisation im Mittelstand: Wie verändern sich die Rollen des Chefs und der Mitarbeiter?

2011 übernahm Stephan Heiler den Handwerksbetrieb seines Vaters. Er hatte auch schon zuvor im elterlichen Unternehmen gearbeitet und wusste: Er will kein Chef sein, nach dessen Pfeife alle tanzen. Er nutzte den Generationenwechsel, um die Firma von einem patriarchalischen Führungsstil hin zu Selbstorganisation und Mitbestimmung weiterzuentwickeln. Heute sind alle Mitarbeiter eingeladen, den Handwerksbetrieb gemeinsam aktiv zu gestalten und daran zu wachsen.

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Veröffentlicht: 29.02.2016

Unsere Firmen brauchen kluge Diktatoren

Natürlich gibt es die tollen Mitarbeiter, die eigenmotiviert im Sinne der Firma denken und handeln. Solche KollegInnen bilden jedoch üblicherweise eine kleine Minderheit. Es sind weniger als zehn Prozent der Belegschaft. Denn zu oft mutiert Partizipation zu Endlosdebatten, maximieren Mitarbeiter mit Eigenverantwortung ihren persönlichen Nutzen. Haben die Kritiker recht? Sie sehen die Schlagkraft des Unternehmens schwinden, setzt man auf (zu viel) Demokratie. Wie also bekommen wir diese Quote hoch und gewinnen so neue Stärke für die Firma?

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Veröffentlicht: 29.09.2016

Unter­nehmens­demo­kratie: Lösung oder neuster Kniff zur kapitalistischen Gängelung?

Im Gespräch zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft taucht wiederkehrend die Frage auf: Lohnt sich das? Egal ob es sich dabei um Demokratisierung, Wetten statt Planen, Führen mit Sinn, Wandelmut und / oder Zukunftsrobustheit handelt – im Grunde fragt unser Gegenüber: Bringt das (mehr) Geld? Im Erarbeiten der Sketchnotes für die Lesart „Die Macht der Manager – Mitbestimmung oder Autokratie in Unternehmen?” vom 27. 10. 2015 beschäftigte uns vor allem die Haltung, die hinter diesem Anspruch steht. Was also ist Unternehmenserfolg?

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Veröffentlicht: 19.12.2015

Publikationen von Dr. Andreas Zeuch zu
“Alle Macht für niemand” und Unternehmensdemokratie

Können Unternehmen überhaupt eine demokratische Veranstaltung sein, oder lähmen gemeinsame Entscheidungsprozesse nicht und führen zur Insolvenz? Schließlich brauchen wir nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer! Was geschieht, wenn eine Bank alle Hierarchiestufen abschafft oder wenn der Inhaber einen Großteil seiner Entscheidungsmacht abgibt? Bricht dann Chaos aus, oder entfaltet sich die innere Motivation der Belegschaft?

Andreas ging auf Reise und fand Unternehmen, die zeigen, dass Unternehmensdemokratie eine menschlich lebendige und wirtschaftlich erfolgreiche Alternative zum zentralistischen „Top-Down“ ist. Unter anderem, weil so auch bessere, schlankere Prozesse entstehen.

Beitrag von Dr. Andreas Zeuch auf dem V. Symposium Change to Kaizen:

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