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Aufbruch statt Untergang

Rückblende Netzwerk-Treffen Klimajournalismus 2022-09 // Impulse von Ellen Heinrichs und Alex Sängerlaub vom Bonn Institute

veröffentlicht: 02.09.2022 · Franziska Köppe | madiko
aktualisiert: 01.10.2022 · Franziska Köppe | madiko

Lösungsorientiert, reich an Perspektiven, wirksam und nachhaltig – dafür steht Konstruktiver Journalismus. Im Rahmen des monatlichen Treffens des Netzwerks Klimajournalismus waren Ellen Heinrichs und Alex Sängerlaub vom Bonn Institute zu Gast. Gemeinsam erkundeten wir Grenzen und Fehlfunktion(en) der konventionellen Berichterstattung und warum sich immer mehr Menschen von Nachrichten abwenden. Wir diskutierten gute journalistische Praxis und was Journalist:innen zur gesellschaftlichen Debatte einbringen und verantworten. Mit Konstruktivem Journalismus verbunden ist eine fundamentale Änderung der inneren Haltung. Er kann das Belohnungssystem, das Denken und Handeln von Politikern, Wirtschaft und Gesellschaft verändern – und so zur klimabewussten, sozial verantwortungsvollen Transformation enorm beitragen.

Foto: Journalisten im Redaktionsbüro in den Abend-/Nachtstunden
lizensiert für madiko // Foto: South Agency

Auch wenn ich beispielsweise im September mehrfach als “rasende Reporterin” von Veranstaltungen zu berichten gedenke – ich scheue mich, mich selbst als Journalistin zu bezeichnen. Dafür habe ich zu viel Respekt vor denen, die diese Kunst von der Pike auf erlernt haben und hauptberuflich alltäglich unter Beweis stellen. Publizistin trifft es vielleicht eher. Und warum nicht auch Bloggerin – selbst wenn das in gewissen Kreisen als “unprofessionell” und hemdsärmelig rüberkommt, man dort entsprechend die Nase rümpft. Da steh’ ich drüber! Die Welt braucht Quereinsteiger und Generalistinnen wie mich.

Davon abgesehen, wagte ich am Donnerstag erstmals den offenen Schritt ins Netzwerk Klimajournalismus. Mein Hintergedanke: Verbinde Dich mit Menschen und lerne von ihnen, in deren Fußstapfen Du treten wirst. Also wechsle ich aus der defensiven Rolle der Beobachterin und interessierten Mitleserin in die Rolle einer aktiven Zuhörerin und Fragenden.

Die Charta Klimajournalismus unterschrieb ich. Das ist Ehrensache. Da musste ich auch nicht lange überlegen oder prüfen, ob ich alle Kriterien erfülle. Das läuft bei mir schon jahrelang so.

Gestern wurde ich offen aufgenommen und fühlte mich mit den Beteiligten von der ersten Minute an gleichgesinnt. Spannend für mich ist der Einblick in die Redaktionen und damit in eine andere Welt. Eine Bereicherung, die beiden Seiten zunutze geraten kann. Ich bin gespannt und freue mich auf den Austausch!

Wissensaustausch im
Netzwerk Klimajournalismus

In der offenen Runde waren am Donnerstag (01.09.2022) Ellen Heinrichs und Alex Sängerlaub vom Bonn Institute zu Gast. Raphael Thelen, Gastgeber und Moderator des Netzwerk-Treffens, hatte das “Thema des Abends mit „Doom is dead“ übertitelt.

Liebe Kolleg:innen,

in unserem vergangenen Call hat die Klimapsychologin Lea Dohm etwas erzählt, das mich seitdem fast täglich beschäftigt. Sie sagte, dass die Psychologie Menschen grob in zwei Gruppen unterteilt:

Eine sei vor allem darauf bedacht, Schaden abzuwenden. Ihr gehören all jene an, die lieber einmal zu viel gucken, ob die Haustüre abgeschlossen ist, die immer einen Plan B haben und der Zukunft eher skeptisch gegenüberstehen – Leute, von denen man, wenn man sagt: „Hey, wird schon alles gut werden“ ein Stirnrunzeln bekommt.

Die andere Gruppe ist das Gegenteil: Optimistisch, ein bisschen chaotisch, dafür aber kreativ und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Das sind die, die gelangweilt sind vom Kleinklein des Alltags, aber begeistert von allem, was die Zukunft so bringen könnte, und sich mit all ihrer Energie auf etwas stürzen, sobald sie Feuer gefangen haben.

In der Psychologie nennt man dieses Phänomen “Prevention vs. Promotion-Fokus”, und Dohm meinte, dass die zweite Gruppe tendenziell größer ist, als die erste.

Ich glaube, für uns Klimajournalist:innen bedeutet das, dass wir einen großen Teil der Bevölkerung kaum ansprechen mit unserer klassischen journalistischen Fixierung auf Negativnachrichten. Dürren, Waldbrände, Überschwemmungen, steigende Preise, Jobverlust, Tote – auf diese Untergangsszenarien springen die Stirnrunzler an, während die anderen abschalten.

Angesichts der riesigen Transformation, die unsere Gesellschaft in kürzester Zeit stemmen muss, bedeutet das vielleicht, dass wir Klimajournalist:innen umdenken müssen. Überspitzt bedeutet es vielleicht: Doom is dead.

Ob die These hält, und was die Alternative wäre, darüber sprechen wir in unserem nächsten Call mit Ellen Heinrichs und Alex Sängerlaub. […]

Liebe Grüße
Raphael Thelen

fürs Kernteam Netzwerk Klimajournalismus Deutschland

Ellen und Alex hatten eine knackige Einführung in Konstruktiven Journalismus für uns vorbereitet. Es war eine geballte Ladung. Ich konnte gar nicht so flott mitschreiben. Da werde ich die nächste Zeit nachlesen und weiterrecherchieren. Heute halte ich die mir am wichtigsten erscheinenden Punkte fest – so gut es mein Gedächtnis und mein Mitschrieb hergibt. Und nehme Dich auf meiner Reise des Verstehens mit.

Rolle(n) des Journalismus
im Leben der Menschen

Treten wir zunächst noch einmal einen Schritt vom Bild zurück: Welche Aufgaben übernimmt Journalismus im Leben (und Arbeiten) der Menschen? Welche Erwartungen verbinden sie mit Medien und an Qualitätsjournalismus?

Die New York Times fand heraus1, dass der Konsum von Medien vor allem motiviert ist durch den Wunsch, …

  • das Leben zu vereinfachen (Journalismus als Service)
  • auf dem Laufenden zu bleiben (News oder z. B. Ergebnisse von Ereignissen wie beispielsweise dem Lieblingssport)
  • etwas sachkundig erklärt zu bekommen (Hintergrundberichte, Wissenschaftskommunikation, Fakten-Checks, usw.)
  • das Leben zu verbessern (spielerisch oder über Handlungsanleitungen)
  • sich mit Ideen zu verbinden (Interpretationen und tiefe Einblicke in die Praxis)
  • das Leben zu bereichern (vor allem in Bezug auf eigene Leidenschaften und Interessen)
  • zum Nachdenken angeregt zu werden (Impulse geben und neue Perspektiven öffnen)

[ 1 ] Alex’ Quelle ist mir leider unbekannt und Ecosia löste das nicht. Ergänze ich gern, sobald ich hierzu mehr erfahre.
Für Hinweise bin ich dankbar.

Entsprechend haben Journalist:innen unterschiedliche Formate entwickelt, die diesen Grundbedürfnissen nach Medienkonsum gerecht werden. Woran sich Journalismus in Zukunft noch wird messen lassen (müssen) ist, wie vermeintlich neutral oder aktivistisch er ist und sein kann. Da Journalismus nie frei von Wertung ist – schon allein, weil Journalist:innen Informationen gezielt aufgreifen und präsentieren, also Kontext, Form und Inhalt aktiv gestalten – erscheint mir wichtig, dass sie sich dieser Rolle(n) und damit ihrer Verantwortung bewusst sind.

Das klang auch gestern an, wenngleich wir es nicht vertieften. Im Rahmen unseres Austauschs ging es spezifisch um das “Wie” und die Grundhaltung im Journalismus.

Konstruktiver Journalismus:
lösungsorientiert, reich an Perspektiven, wirksam und nachhaltig

Demokratie braucht starken Journalismus, der unabhängig ist und kritisch. Der konstruktive Journalismus entwickelt den Qualitätsjournalismus weiter, so wie einst investigativer Journalismus und Datenjournalismus unsere Zunft nach vorne gebracht haben und heute selbstverständlich sind.

Er steht dabei auf drei Säulen:
(1) Lösungsorientierung,
(2) Perspektivenreichtum und
(3) konstruktiven Debatten.

Er nimmt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Blick und berichtet zukunftsorientiert. Damit eröffnet er der Branche wirtschaftliche Perspektiven und befördert Medienvielfalt und -qualität.

Für die Menschen bedeutet das, dass Journalismus sie nicht nur informiert, sondern ihnen vielfältige Perspektiven aufzeigt und zum selbstwirksamen Handeln ermutigt und ermächtigt.

Quelle: Konstruktive Kompetenzen (Bonn Institute)

Gestern ergänzten Ellen und Alex den vierten, wichtigen Punkt: Nachhaltigkeit. Dabei geht es um das Integrieren und Verknüpfen der vier Haupt-Elemente. Jedes einzelne Teilstück und ihr Zusammenspiel ist für Konstruktiven Journalismus von Bedeutung.

Grenzen und Fehlfunktion
des konventionellen Journalismus

Warum? Heute gibt es große Diskrepanzen zwischen den Grundbedürfnissen des Menschen und den (Massen)Medien. Der Digital News Report 2022 (Reuters) offenbart, dass eine rapide steigende Zahl von Bürger:innen, Nachrichten und Medien meiden. Nur noch 51% interessieren sich für Nachrichtensendungen. 2021waren es 63% – ein internationales Allzeithoch, verursacht durch COVID-19. Doch bereits ein Jahr später stieg die Zahl derer, die gezielt News vermeiden, weltweit von 29% (2017) auf 38% (2022) – in Brasilien sogar auf 54%. Frauen (41%) blenden Nachrichten im Alltag stärker aus als Männer (35%).

Auch wenn die Gründe, journalistisch aufbereitete Informationen auszublenden und zu umgehen, individuell sehr verschieden sind, weltweit lassen sich Muster für die Ursachen erkennen:

  • zu viel Politik und COVID-19 (43%)
  • negative Effekte auf die Stimmung (36% – insbesondere bei unter 35-jährigen)
  • erschöpft von der Zahl der Nachrichten (29%)
  • Verlust in das Vertrauen von Nachrichten (Fake-News und Bias) (29%)
  • Konsum führt zu Streit, der lieber vermieden wird (17%)
  • können mit den Informationen nichts anfangen (16%)

Die Ursachen für diesen enormen Vertrauensverlust in den Journalismus liegen in der Grundhaltung, mit der das Pressewesen (konventionell) betrieben wird. Hier setzt das Konzept des Konstruktiven Journalismus an. Es geht darum, Menschen zu mündigen Bürger:innen zu ermächtigen. Ihnen die Chance zu eröffnen, sich konstruktiv-kritisch mit Informationen auseinanderzusetzen, um eigenverantwortlich handeln zu können.

Und das geht so:

Fokus auf Lösungen
(statt Probleme)

Die vier Qualitätsmerkmale für einen Lösungsfokus im Journalismus sind:

  • neben dem Sensibilisieren für die Herausforderungen und Probleme, stets auch Lösungen anbieten,
  • diese mit wissenschaftlicher Evidenz(en) belegen,
  • Grenzen aufzeigen,
  • Übertragbarkeit prüfen und Lösungen in Kontext stellen.

Bezogen auf den Klimawandel und Klimajournalismus bedeutet das, sich dem Klima-Notstand, den Zukunftsängsten als auch der Komplexität des Themas zu stellen. Konstruktive journalistische Praxis traut Leser:innen und Zuhörer:innen diese emotional schwierigen Aufgaben und die Vielschichtigkeit, die Ungewissheit, das Nicht-Wissen und die Ambivalenzen zu – lässt sie gleichwohl nicht damit allein. Es geht auch nicht darum, fertige Lösungen als Patent-Rezepte zu präsentieren. Konstruktiver Journalismus erkennt an, dass jede:r individuell überlegen und handeln muss.

Gestern diskutierten wir dabei, dass es legitim ist, sich Teilgebereiche eines gesellschaftlichen Problems herauszugreifen. Nicht zu jeder Zeit kann das riesige Thema Klima allumfassend und in allen Facetten differenziert besprochen werden. Beim Herausgreifen einzelner Aspekte ist für Journalist:innen wichtig, stets den Kontext herauszuarbeiten, in dem der eigene Beitrag steht. Ferner ist es notwendig, sich seiner eigenen Voreingenommenheiten und Befangenheiten sowie Heuristiken bewusst zu werden, die damit unweigerlich verbunden sind – wie beispielsweise der Bestätigungstendenz (confirmation bias) oder Effekten wie dem “Aufmerksamkeits-Fokus” (attentional bias).

Es ist schwer, dem eigenen Anspruch im Arbeitsalltag gerecht zu werden; insbesondere, wenn der Rede-Anteil nur die bisher üblichen 3 Minuten lang sein darf. Hierbei ist sicher ratsam, den Druck herauszunehmen. Begreife Klimajournalismus als Marathon und nicht als Sprint. Also dafür zu sorgen, dass jeder Bericht zum Puzzle-Teil eines großen Ganzen wird und auf das übergeordnete Ziel einzahlt. Es lohnt sich, wenn Journalist:innen (und Redaktionen) die eigene Palette an Fachwissen und Perspektiven stetig erweitert.

Uns wurde in diesem Zusammenhang bewusst, dass sich die Formate anpassen müssen. Schön zu sehen, dass der Erfolg beispielsweise vom NDR-Podcast Mission Klima – Lösungen für die Krise zu einem Umdenken in den Redaktionen führt – sowohl was die Länge der Beiträge betrifft als auch, dass sie ihren Rezipienten mehr zutrauen. Mich als Anhängerin der Aufklärung und des Humanismus freut das ganz besonders.

Um die eigenen Aussagen zu belegen, sollten quantitative Quellennachweise, wie Studien und Erhebungen, sowie qualitative Belege herangezogen werden, wie beispielsweise O-Töne von Betroffenen; Menschen, die an der Verwirklichung beteiligt sind und unabhängige Expert:innen. Dazu gehört auch, mit den Menschen statt über sie zu reden.

Obacht: Gerade hier ist besondere Vorsicht geboten. Beim Auswählen der Belege für die vermittelten Fakten und journalistisch aufbereiteten Informationen zeigt sich schnell, ob Konstruktiver Journalismus als Haltung begriffen wird, der zu Verhalten und darauf aufbauend zum Handeln führt.

Ich bin zum Beispiel oft noch mit den Grenzen meiner Expertise rund um Zahlen/Daten/Fakten oder im Erkennen von echter versus pseudo-wissenschaftlicher Experten konfrontiert. Eine wichtige Fach- und Sach-Kompetenz, die hilfreich ist, um beispielsweise die Evidenz von Statistiken und Erhebungen oder die Fachkunde von O-Tönen ausreichend fundiert beurteilen und aus der Informationsfülle des Fundus auswählen zu können. Sehr geholfen, mein Grundverständnis aus Studien-Zeiten aufzufrischen, hat mir Mai Thi Nguyen-Kim. Danke MaiLab! Hier eine kleine Auslese:

Wissenschaftler:innen irren
[ 2020-06-25 maiLab | 20'57'' ]

Zurück zum Netzwerk-Treffen: Qualitätsjournalismus gibt sich bei der Lösungssuche nicht mit Quick & Dirty zufrieden. Denn wir alle wissen es: Oftmals ist die Lösung ja sogar das Problem. Wenn sie zum Beispiel zu Rückprall-Effekten (rebound effects) führt – oder schlicht zu kurz gedacht ist und sich bei genauer Betrachtung als Bärendienst erweist. Daher ist es für Journalist:innen wichtig, Grenzen herauszuarbeiten und Lösungsansätze stets kritisch zu prüfen. Dazu gehört, den Aufwand (Engagement, Zeit, Geld) von Optionen und Szenarios zu hinterfragen. Dazu gehört, zu ergründen, wem die Lösung zugute kommt – und wem nicht, wer also ausgeschlossen ist und nicht erreicht werden kann. Und wem man sich als Journalist:in möglicherweise ungewollt andient, wenn man unkritisch Informationen aufgreift und weiterverbreitet.

In der Auseinandersetzung mit konkreten Vorschlägen zum Lösen von Problemen, steht die Frage nach dem Wie im Fokus. Was hat zum Erfolg verholfen? Was davon kann für die eigene Leserschaft relevant und erfolgsversprechend sein? Was sollte verworfen werden? Warum? Wie wurde das Konzept erarbeitet? Worauf wurde dabei geachtet? Wie wurde ein Lösungsansatz umgesetzt? Ließen sich Methoden und Vorgehensweise auf die eigenen Bereiche und Disziplinen, in die Region(en) oder auf angestammte Themenbereiche übertragen? Was können wir voneinander lernen? Wo liegen Synergie- und Kooperationspotenziale? Welche Fragen bleiben offen?

Alex nannte als konkretes Praxisbeispiel für den Lösungsfokus des Konstruktiven Journalismus den Beitrag von Max Rauner und Paul Stegemann Auf nach Kopenhagen! (Magazin “Zeit Wissen”). Mit ihrem Aufruf informieren sie einerseits, dass Kopenhagen im Jahr 2025 klimaneutral sein will. Zugleich rufen sie nach Deutschland: “Berlin, Gummersbach, Stuttgart, Cottbus, Würzburg, Erfurt, Dortmund, Kassel, Rostock – kommt ihr mit?” In ihren Essay steigen sie ein beim Klimagipfel 2009. Sie berichten von den ehrgeizigen Plänen der dänischen Hauptstadt und unterlegen alles mit Evidenz. Sämtliche Fakten verlinken sie stets feinsäuberlich auf die Quellen (etwas, das zu meinem Leidwesen von vielen konventionellen Redaktionen sträflich vernachlässigt wird). Sie ziehen interessante Vergleiche (wie beispielsweise zum Training einer guten Langstreckenläuferin) und lassen die Rückschläge im Transformationsprozess (wie exemplarisch die Hürden der Rechtsvorschriften im Ausbau der Solar-Energie) nicht aus. So gelingt ihnen ein differenziertes Bild. Sehr lesenswert und ein Vorbild für Konstruktiven Journalismus!

Reichtum an Perspektiven

Zweites Qualitätsmerkmal Konstruktiven Journalismus’ ist der Reichtum an Perspektiven. Wie gut gelingt es der Redaktion, Themen aus verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten? Schönes Beispiel von Alex: Eine Journalistin, die ihre dementen Eltern oder Großeltern betreut, wird über den Pflegenotstand in Deutschland anders berichten als vielleicht ein Journalist, der kurz vorm Ruhestand steht. Beide Betrachtungswinkel (und noch viel mehr) sind interessant und erzählenswert.

Für ein Nischen-Magazin ist der interdisziplinäre Austausch relevant(er), um den Horizont zu weiten. Für Massen-Medien wie öffentlich-rechtliche Sender (ÖRR) ist wichtig, allen Gesellschaftsschichten angemessenen Raum zur Resonanz zu eröffnen. Wobei hierbei entscheidend ist, auf das falsch verstandene Ausgleichen von Interessen (false balance) zu achten, in denen Meinungen unkommentiert und als vermeintlich gleichgewichtig gegenübergestellt werden. Etwas, womit vor allem der ÖRR aktuell enorm zu kämpfen hat.

Konstruktiver Journalismus ist dabei ehrlich und transparent. Es geht nicht um eine Suche ausschließlich nach “good news”, die die Menschen einlullen und in Sicherheit wiegen. Auch hier geht es darum, sich der Komplexität zu stellen und sie dem Publikum zuzutrauen. Es nicht aus der (Eigen)Verantwortung zu entlassen. Wir alle sind dabei mit kognitiven Dissonanzen konfrontiert.

Das wurde gestern nicht angesprochen, fiel mir beim Zuhören ein: Konstruktiver Journalismus sollte in Sachen Perspektivenreichtum auch bedeuten, dass sich Medienhäuser nicht gegenseitig zerfleischen und mit dem Finger aufeinander zeigen. Wir alle lernen beim Gehen. Hier wünsche ich mir einen konstruktiv-kritischen Umgang miteinander. Dazu empfehle ich Über-Medien. Stefan Niggemeier, Boris Rosenkranz, Lisa Kräher und Frederik von Castell machen das großartig!

Auf der individuellen Ebene einer Journalistin, eines Journalisten geht es um Selbstreflexion. Es geht um das Erweitern der eigenen Handlungskompetenzen, insbesondere der Persönlichkeitskompetenzen, den steten Ausbau der Fach- und Methoden-Kompetenzen ja sowieso oder in Moderationsprozessen auch der sozialen Kompetenzen.

EnjoyWork Arbeitsbuch: Menschenbild / Individueller Wert und Handlungskompetenzen . Bild: cc Franziska Köppe | madiko sketchnotes

EnjoyWork Arbeitsbuch: Menschenbild / Individueller Wert und Handlungskompetenzen
[ 2020-11-03 Franziska Köppe | madiko sketchnotes ]

Perspektiven-Reichtum bedeutet weiterhin Augen auf bei der Job-Wahl: Wer sich nie die Sinnfrage stellt, Dienst nach Vorschrift in der Redaktion runterreißt und Recherche nicht aus Eigeninteresse, sondern ausschließlich für den nächsten (bezahlten) Beitrag macht, der ist vielleicht nicht (mehr) am richtigen Ort. Gleiches gilt, wenn man sich als der klügste Mensch in der Redaktion fühlt. Konstruktive Journalist:innen sind kreative, aktive Geister. Sie suchen den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit anderen und geben ihm die Bühne. Wobei wir direkt beim nächsten Punkt sind:

Fördern des konstruktiven Dialogs

Ein konstruktiver Dialog entsteht mit diesen vier Qualitätsmerkmalen guten Journalismus’:

  • Gemeinsamkeiten
  • empathischem Interesse
  • Allparteilichkeit
  • Blick nach vorn

Auf der Website vom Bonn Institut liest sich das so (Auszug):

Konstruktive Kompetenzen: starkes Team mit vielfältigen Kompetenzen und einem gemeinsamen Mindset

Wir stellen uns vor, dass konstruktive Journalistinnen und Journalisten verschiedene Stärken und Seiten haben – gemeinsam bilden sie ein starkes Team mit vielfältigen Kompetenzen und einem gemeinsamen Mindset.

Foto: Konstruktive Kompetenzen: starkes Team mit vielfältigen Kompetenzen und einem gemeinsamen Mindset
[ 2022-04 Bonn Institute gGmbH // Illustration: Tim Stadie ]

Der Zuhörer gibt sich mit einfachen Antworten nicht zufrieden. Er fragt nach Interessen und Bedürfnissen, die sich hinter Parolen und Meinungen verstecken. Seinen Gesprächspartnern bringt er empathisches Interesse entgegen. In Gesprächsrunden achtet der Zuhörer auf Gemeinsamkeiten. Er sieht sich als Brückenbauer für den gesellschaftlichen Dialog.

Foto: Konstruktive Kompetenzen: Zuhörer:in
[ 2022-04 Bonn Institute gGmbH // Illustration: Tim Stadie ]

Konstruktive Kompetenzen: Zuhörer:in
Konstruktive Kompetenzen: Zukunftsdenker

Der Zukunftsentdecker bleibt nicht bei der Problembeschreibung in der Gegenwart, sondern blickt darüber hinaus: Wie kann es weitergehen? Was jetzt? Er fragt nicht nur nach den Ursachen für den aktuellen Zustand, sondern auch nach Möglichkeiten und Visionen für die Zukunft.

Foto: Konstruktive Kompetenzen: Zukunftsdenker
[ 2022-04 Bonn Institute gGmbH // Illustration: Tim Stadie ]

Der Perspektivpilot nimmt unterschiedliche Blickwinkel ein. Ist er in der Luft, behält er den Überblick und schaut aufs Ganze. Fliegt er über die eigenen Landesgrenzen, weitet er die Perspektive. Wenn er landet, geht er ganz nah ran und berichtet lokal.

Foto: Konstruktive Kompetenzen: Perspektivpilot:in
[ 2022-04 Bonn Institute gGmbH // Illustration: Tim Stadie ]

Konstruktive Kompetenzen: Perspektivpilot:in

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Tim Stadie,
der mir erlaubt, seine inspirierenden Illustrationen für meine Rückblende zu verwenden.
Seine Illustrationen fürs Bonn Institute sind großartig!

Ergänzen möchte ich zwei Aspekte, die mir in meiner Arbeit in ihrer gesellschaftlichen Wirkung wichtig sind:

Zum Einen erscheint es mir essentiell, dass sich Journalist:innen weniger tonangebend nehmen. So wie ich wertschätze, wenn sie sich gut auf Gespräche oder Fachtexte vorbereiten und einarbeiten – so sehr irritiert es mich, wenn sie zu beweisen suchen, es besser zu wissen als ihre zu Rate gezogenen Experten oder Gäste der Sendung. Hier tut eine fundierte Allgemeinbildung und ansonsten eine große Zurückhaltung und aufrichtige Demut gepaart mit echtem Interesse am Gegenüber gut. Ein:e Journalist:in ist keine Rampensau.

Zum Zweiten können Journalist:innen mit ihrer Art zu fragen und an ihre Interview-Gäste heranzutreten enorm zu einem konstruktiven Diskurs beitragen – oder ihn verhindern. So haben sie beispielsweise in der Hand, wie das Belohnungssystem der Aufmerksamkeit zurück aufs Handeln wirkt. Richten sie den Fokus und das Denken ihrer Gesprächspartner:innen auf das Verbindende, auf das Gemeinwohl und die gesellschaftliche Wirkung (social impact)? Oder provozieren sie eine Abwehrhaltung, das Verteidigen, das Rechtfertigen und sich Abgrenzen? Suchen sie nach der Zustimmung und den Widerständen im Diskurs? Sind sie mit Allgemeinplätzen und lapidaren Ausreden zufrieden? Oder fassen sie nach und unterstützen so den Reflexionsprozess berechtigter Einwände? Kitzeln sie in der Lösungssuche heraus, was sich verändern muss, damit die Person zustimmen kann oder zumindest der Umsetzung nicht mehr im Weg stehen würde? Setzt die:der Journalist:in Impulse zum Handeln? Oder macht sie es ihren Leser:innen und Gesprächspartner:innen einfach, kognitive Dissonanzen auszuleben und weiter so zu tun, als hätten die Tatsachen nichts mit ihnen zu tun und als wäre – und bliebe – alles in Ordnung?

KlimaCharta: Aufklärung. Bild: copy Netzwerk Klimajournalismus Deutschland

KlimaCharta: Aufklärung
[ 2022-04-26 Netzwerk Klimajournalismus Deutschland ]

Nachhaltigkeit

Konstruktiver Journalismus ist eng verbunden mit dem Anerkennen planetarer Grenzen und dem menschgemachten Klimawandel. Er basiert auf einem sinnstiftenden, am Gemeinwohl orientierten, sozialen Fundament. Im Netzwerk-Treffen Klimajournalismus eine Selbstverständlichkeit, die von Alex und Ellen noch einmal explizit benannt wurden – weil diese wissenschaftlich eindeutig belegte Wahrheit leider noch nicht von allen akzeptiert oder gar ins eigene Denken und Handeln integriert wird.

Alex wies in seinem Vortrag darauf hin, dass das bedeutet, die Themen rund um Zukunftsfähigkeit in den Beiträgen der Redaktion aufzugreifen. Ferner gilt es, dass sich Redaktionen (also intern als Organisation) und Journalist:innen (auf der individuellen Ebene) den Herausforderungen stellen – angefangen von der Neuausrichtung des Geschäftsmodells bzw. Lebensentwurfs (womit man Geld verdient), dem Überdenken des Mobilitätskonzeptes über Mindestlöhne von Journalist:innen, freien Mitarbeiter:innen und Volontären bis hin zu den oben angesprochenen Themen der Diversität oder dem Ressourcen-Verbrauch, Barrierefreiheit und Teilhabe im Rahmen der Berichterstattung, für Mediatheken, im Rahmen von Diskursen, Open Access und Open Innovation und so weiter.

Ich fand stimmig, dass sich gestern zu diesem Zeitpunkt Leonie Sontheimer vom Netzwerk Klimajournalismus in die Diskussion einbrachte. Sie stellte kurz die Arbeitsgruppen des Netzwerks vor und lud alle Anwesenden ein, sich ko-kreativ und kollaborativ diesen großen Herausforderungen zu stellen:

AG Formate

In der AG Formate schauen wir uns einmal im Quartal zusammen an, wie jenseits der klassischen Herangehensweisen bereits die Themen Klimakrise & Co in journalistischen Medien vermittelt werden. Stichworte: interaktive Anwendungen, Datenvisualisierungen, TikTok, YouTube usw.

Wir werfen einen Blick auf Ideen und Ansätze in anderen Feldern, die sich ggf. in den Journalismus überführen lassen.

Wir laden uns Gäste für Werkstattberichte ein, stellen uns gegenseitige Vorhaben vor, diskutieren und tauschen uns aus.

Zur Doku, Kontakt und mehr Info

AG Investigativ

Die AG Investigativ trifft sich in unregelmäßigen Abständen mittags und online. Für die Treffen organisieren wir Input. Danach gibt es Zeit, sich auszutauschen und gemeinsam Pläne zu schmieden.

Wir laden uns Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und NGOs ein, zu latent relevanten Themen. Aus den Hintergrundgesprächen können sich dann gemeinsame Recherchen ergeben. So vernetzen wir uns nicht nur untereinander, sondern auch mit relevanten Akteuren für potenzielle Recherchen.

Zur Doku, Kontakt und mehr Info

AG KonKlima

Die AG Kritisch-konstruktiver Klimajournalismus, abgekürzt KonKlima, besteht seit August 2021 und trifft sich einmal im Monat an einem Dienstagabend. Sie widmet sich der durchaus anspruchsvollen Aufgabe, wie man über die Klimakrise so berichten kann, dass man das Publikum nicht in Depressionen stürzt, sondern zu Veränderung motiviert und ermutigt.

Zur Doku, Kontakt und mehr Info

AG Lehre

Innerhalb des Netzwerks Klimajournalismus Deutschland gibt es mit dieser Arbeitsgruppe eine Plattform, bei der sich Lehrende im Feld des Umwelt- und Klimajournalismus einmal monatlich online austauschen – zu Lehrerfahrungen, guten Beispielen, neuen Formaten, schwierigen Situationen in der Vermittlung.

Dieses kleine Forum geschieht zusammen mit dem Projekt „Grüner-Journalismus“ an der Hochschule Darmstadt von Prof. Dr. Torsten Schäfer.

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AG Lokales

Der Klimawandel ist längst nicht mehr weit weg – sondern vor Ort, in der Stadt, im Dorf auf dem Land spürbar. Das Thema ist in den großen, überregionalen Medien bereits präsent. Viele Lokalredaktionen beschäftigen sich damit, was der Klimawandel vor Ort bedeutet.

Bisher gibt es kaum Vernetzung zwischen den verschiedenen Lokaljournalist:innen, die bereits zu Klimathemen arbeiten oder sich damit vermehrt beschäftigen möchten. Die AG Lokales schließt die Lücke und öffnet den Austausch rund um das Thema “Lokaljournalismus und Klimawandel”.

Zur Doku, Kontakt und mehr Info

Fazit & Ausblick

Die gemeinsame Stunde vom Netzwerk Klimajournalismus mit Alex und Ellen vom Bonn Institute flog schnell vorbei. Nach dem kurzen Vortrag standen die beiden für unsere Fragen zur Verfügung. Ich empfand die Diskussion als wertschätzend und sinnstiftend. Ich werde in jedem Fall dranbleiben.

Dafür habe ich mir den Newsletter des Bonn Institute abonniert. Ellen meinte, es schade nicht, beide Sprachen (DE/EN) zu bestellen, da es Nuancen geben wird, die beide voneinander unterscheidet. Ich bin neugierig, insbesondere darauf, mehr über die konstruktive Praxis zu erfahren.

Ferner meldete ich mich zum Online-Kurs Grundlagen Perspektivenreichtum in knapp zwei Wochen (19.09.) an. In diesem Einsteigerkurs werden Katja Ehrenberg und Alex Sängerlaub zusammen mit uns folgende Fragen erkunden:

  • Was ist Perspektivenreichtum im Konstruktiven Journalismus und wie kann ich ihn in die Berichterstattung einfließen lassen?
  • Was sind die vier zentralen Kriterien perspektivenreicher Berichterstattung?
  • Wie kann perspektivenreiche Berichterstattung die Relevanz journalistischer Angebote erhöhen?
  • Welche Erkenntnisse halten Psychologie und Kommunikationswissenschaft für die journalistische Praxis bereit?

Ende November, am 29.11. findet ganztägig in Hamburg im Rolf-Liebermann-Studio der Constructive Journalism Day statt. Die Konferenz organisiert das Team gemeinsam mit der Hamburg Media School, dem NDR und der Schöpflin-Stiftung. Das diesjährige Motto der Online-Fachveranstaltung ist „Klima, Corona, Krieg – was Journalismus in Krisenzeiten leisten kann“. Ziel ist, über Konstruktiven Journalismus zu diskutieren und ihn weiterzuentwickeln. Neben Keynotes, einer Podiumsrunde und Werkstattgesprächen steht das persönliche Netzwerken der Teilnehmer:innen im Fokus.

Weitere Infos zum Programmablauf und der Ticket-Verkauf folgen. Da am besten beim Bonn Institut oder bei der Hamburg Media School dranbleiben.

Wer sich einstimmen und aufschlauen möchte, dem sei die Zusammenfassung von NDRinfo zum Constructive Journalism Day 2021 empfohlen. Bei der vierten Ausgabe des CJD ging es um “die gesellschaftliche Bedeutung von konstruktiver, lösungsorientierter Berichterstattung”.

Arbeitsplatz mit Tablet
2018-07 Poike / madiko

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Aufbruch statt Untergang
Aufbruch statt Untergang – Rückblende Netzwerk-Treffen Klimajournalismus 2022-09

Franziska Köppe | madiko


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Barrierefreiheit und psychische Einschränkungen – technica11y DE 2022-07 mit Kristin Opp

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veröffentlicht: 2022-07-19
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Barrierefreiheit von Büro-Dokumenten – technica11y DE 2022-06 mit Josephine Schwebler

Franziska Köppe | madiko


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Barrierefreiheit beginnt beim UX Engineering – technica11y DE 2022-01 mit Dirk Ginader, Google

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